andersTalk
ist ein moderierter Gesprächskreis für alle hochsensiblen Menschen, die Verständnis, Ermutigung, Erfahrung, die beruhigt und Unterstützung möchten. Gestaltungselemente von andersTalk können neben dem Thema.am.Abend auch Übungsanteile, kreative Angebote, Impuls-Kurz-Geschichten, Zeiten der Stille und Austauschmöglichkeiten sein.Das Ziel des Lebens ist Selbstentfaltung. Seine eigene Natur vollkommen zu verwirklichen - dafür ist jeder von uns da. Oskar WildeDie Treffen finden in einem ruhigen Raum, in geschützter Atmosphäre statt. Sie können sich selber noch besser kennenlernen und gleichzeitig lernen, das Leben etwas mehr der eigenen Veranlagung entsprechend zu gestalten und Hochsensibilität als Stärke zu sehen.
Ziel meines Gesprächskreises
ist es, hochsensible Menschen zusammen zu bringen, damit sie sich nicht nur austauschen, sondern auch neue Impulse bekommen, um ihr Leben als sensible Person zu meistern. Des Weiteren möchte ich erreichen, dass sie sich als hochsensibler Mensch nicht mehr fühlen, wie von einem anderen Stern zu sein. In Gesprächen mit anderen Hochsensiblen zu merken, sie sind nicht allein - die anderen können sie verstehen. Es gibt Menschen, die ihre Gedanken und Gefühle nachempfinden können. Die eigenen Handlungen in bestimmten Situationen, bei denen sie unsicher sind und die sie oft selber hinterfragen, nachvollziehen können. Seine vermeintlichen Makel als besondere Fähigkeiten zu sehen und den eigenen Selbstwert dadurch zu stärken.
Jeden 1. Dienstag im Monat
Zeit: 18:00 Uhr - 19:30 Uhr
Ort: Benediktshof Münster
Verth 41, 48157 Münster
Teilnahmegebühr: 15,- € pro Abend
(inkl. kalte Getränke, Knabbereien...)
Teilnehmerzahl: max. 8 (10) Personen - minimal. 4 Personen
Wenn die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden sollte, dann findet der Gesprächskreis andersTalk leider nicht statt.
Teilnahmebedingungen: bitte lesen
Termine 2026
Die. 07.07.26 - Angst vor Unverständnis -freie Plätze
Die. 04.08.26 - Freundschaft -
freie Plätze
Die. 01.09.26 - anders wahrnehmen wie andere, wie teile ich es mit ? -
freie Plätze
Die. 06.10.26 - freies Thema -
freie Plätze
Die. 03.11.26 - Selbstvertrauen -
freie Plätze
Die. 01.12.26 - Abgrenzung ! Wie wir sind ! -
freie Plätze
Anmeldung
Sie fühlen sich als hochsensibler Mensch durch diese Form des Austausches angesprochen? Dann geht es hier zum Anmelde.Formular !!
Ihre Anmeldung wird durch eine Bestätigungmail von mir verbindlich. Die Anmeldefrist endet 7 Tage vor dem jeweiligen Gesprächskreistermin. Ich bitte um Verständnis, dass ich andersTalk nicht unbegrenzt groß machen möchte. So ist gewährleistet, dass alle TeilnehmerInnen an den Abenden in einen guten Austausch kommen können und jede/r die Möglichkeit hat, sich an diesem zu beteiligen.
Wenn Sie Fragen haben, schreiben Sie mir gerne eine E-Mail an info(at)glueckskoffer.com. Ich werde mich zeitnah bei Ihnen zurückmelden.
Ich freue mich auf viele außergewöhnliche Persönlichkeiten.
Warteliste
Wenn alle Plätze vergeben sind, führe ich eine Warteliste. Wird ein Platz frei, rückt der nächste Interessierte auf der Warteliste für das jeweilige Thema.am.Abend nach.
Literaturtipps
- Oliver Domröse - Der sanfte Krieger (Mutmacher für Männer)
- Codula Römer - Hurra, ich bin hochsensibel ! Und nun !
- Jasmin Schindler - Gestatten: Hochsensibel
- Karin Abriel - Aber ich kann es doch spüren !
- Christel Petitcollin - Ich denke zu viel
- Andrea Brackmann - Jenseits der Norm
- Ilse Sand - Die Kraft des Fühlens
- Manon Garcia - Hochbegabt oder hochsensibel
- Elaine Aron - Sind Sie hochsensibel?
- Lucas Rohleder - Die Berufung für Hochsensible
- Silvia Harke - Hochsensibel ist mehr als zartbesaitet
- Anne Heintze - Auf viele Arten ANDERS
- Sophia Dembling - Die Macht der Stille
- Beate Felten-Leidel - Von wegen Mimose
- Hedi Friedrich - Hochsensibilität als Stärke
- Rolf Sellin - Wenn die Haut zu dünn ist
Hochsensibilität
Hochsensible Menschen nehmen innere und äußere Reize umfassender, intensiver und detaillierter wahr. Dies wird von ihnen deshalb oft als Reizüberflutung (zu hell, zu laut, zu viel) und Überforderung empfunden. Die erhöhte Reizempfindlichkeit ist allerdings keine Krankheit, sondern ein angeborenes Persönlichkeitsmerkmal, das die Betroffenen und ihr Umfeld vor besondere Herausforderungen stellt.Hochsensible Menschen brauchen mehr Auszeiten und Rückzugsmöglichkeiten, um Reize erst einmal in Ruhe verarbeiten zu können. Das kann für Außenstehende mitunter irritierend sein und zu Missverständnissen führen. Vielmehr ist die Hochsensibilität eine besondere Gabe, die eine Bereicherung sein kann, wenn die Betroffenen die Möglichkeit haben, ihre Talente und Fähigkeiten (unter Berücksichtigung ihrer speziellen Bedürfnisse) zu entfalten.
Viele Menschen, die von ihrer Hochsensibilität nichts wissen, passen sich oft ihrem Umfeld unbewusst an. Sie möchten ein Stück weit dazu gehören, obwohl sie im inneren merken, irgendetwas ist anders bei ihnen. Durch diese ständige Anpassung verpassen sie leider oft die Chance, ihre Andersartigkeit zu leben und vorallem zu erleben.
Hochsensibilität und Hochsensitivität sind keine Krankheiten, auch wenn es sich gelegentlich so anfühlen mag. Das Nervensystem arbeitet wie ein Filter. Es selektiert sämtliche Impulse nach Art und Umfang. Bei Hochsensiblen funktioniert dieser Filter anders als bei Normalsensiblen. Daher haben sie eine erhöhte Empfänglichkeit für äußere wie innere Reize.
Viele wissen es vielleicht gar nicht, das sie hochsensibel sind, denn wer nicht an seiner Veranlagung leidet und in einem Umfeld lebt, wo seine Wesensmerkmale geschätzt werden, wird sich kaum auf die Suche machen.
Das veranlagungsbedingte Wesensmerkmal Hochsensibilität ist ein Gesamtpaket mit Licht- und Schattenseiten. Mit der Hochsensibilität einhergehende Befähigungen und Begabungen stehen Begrenzungen und Belastungen gegenüber. Und auch jedes Charakteristikum für sich genommen kann von Vor- oder Nachteil sein, je nach Lebenslage, aktueller Anforderung, konkretem Vorhaben und persönlichen Zielen. Es kann als wertvolle Qualität wirken und in seiner Übersteigerung in einen unerfreulichen Bereich abrutschen. Es kommt darauf an, wie der Einzelne damit umgeht und inwieweit es ihm gelingt, die Balance zu halten.